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Letzte Aktualisierung am 21. März 2017 -> Neues aus der Zusammenarbeit mit der Steiermark unter Bild- und Tondokumente

 
 
 
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  vorprogrammiert  oder dialogisch?  

Dialoge im Unterricht sind Dialoge zwischen Ungleichen. Als gleichwertige Gesprächspartner können sich Lehrende und Lernende nur begegnen, wenn nicht ihr Wissensgefälle den Austausch strukturiert, sondern ihre singulären Positionen. Als Ich und als Du haben sich Lehrende und Lernende wechselweise etwas zu sagen, zwischen dem Wissenden und dem Nichtwissenden gibt es nur die Belehrung, die das Gefälle beseitigt.

Die singulären Welten aller Menschen, die sich am Unterricht beteiligen, sind gleichberechtigt. Keine singuläre Welt ist berechtigt, als absoluter Massstab zur Vermessung anderer Welten aufzutreten. In diesem relativistischen Denken darf man als Fehler nur das bezeichnen, was, gemessen an der Welt, in der man gerade arbeitet, inkonsequent ist. Diese wirklichen und einsehbaren Fehler darf man unter keinen Umständen verwechseln mit Abweichungen, die sich ergeben, weil man eine fremde Welt ausmisst und dabei seine eigene Welt absolut setzt.

Es braucht Mut und Risikobereitschaft, die singulären Welten der Schülerinnen und Schüler als prinzipiell gleichberechtigt zu anerkennen und das Vertrauen in ihren Gestaltungswillen und ihre Eigenaktivität zu setzen. Haben Sie diesen Mut!

 

Was im Kopf einer Lehrpersonen

beim Betrachten einer Schülerarbeit vor sich gehen kann

 

Die werden immer schlechter

Hoffnungslos

Hopfen und Malz verloren

Ich hab’s doch mehrfach erklärt

kreuzfalsch

Auf diese Lösung wäre ich nicht gekommen

Wie hast du es gemacht?

Damit habe ich nicht gerechnet

Das muss ich der ganzen Klasse zeigen

Grosser Wurf

 
 
  korrigierend oder wertschätzend?